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DIE
DORFKIRCHE ZU STÄBELOW...
...wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts als ein gotischer Backsteinbau
auf einem Fundament von Granitsteinen erbaut. Ihr Grundplan stellt
sich als ein Rechteck mit niedrig ansetzenden Kreuzrippengewölben
dar.
An der Nordseite befindet sich die Sakristei. Der quadratische Westturm,
der später angebaut und schmaler als das Schiff ist, hat 4 Blendgiebel.
Sein achtseitiger Helm, im Volksmund "Bischofsmütze"
genannt, ist mit Mönch- und Nonnendachsteinen gedeckt.
1813 sollte die Kirche auf Empfehlung des Schwaaner Amthauptmann Steinfeld
an den Mecklenburg-Schwerinschen Herzog wegen Baufälligkeit abgetragen
werden. Doch für die hartnäckigen Stäbelower Bauern
kam ein Abriss nicht infrage. Sie verkauften Bäume, sammelten
Geld und nahmen einen Kredit auf. Die herzogliche Verwaltung stellte
Mauer- und Dachsteine unentgeltlich zur Verfügung. Das Stäbelower
Gotteshaus war gerettet. 1900 erhielt die Kirche ihre erste Orgel,
die 1915 durch eine Grüneberg-Orgel ersetzt wurde. Sie wurde
1992 zur 800-Jahrfeier von Stäbelow restauriert.
Die Glocke stammt aus dem Jahr 1755. Es war das Verdienst des Küsters
Otto Wien, dass sie im 2. Weltkrieg nicht abgeholt wurde zum Einschmelzen
für Kriegsmaterial. 2006 wurde die Glocke in Bayern repariert
und wurde nach ihrer Rückkehr feierlich im Rahmen eines Umzuges
durch Stäbelow und eines anschließenden Gottesdienstes
eingeweiht.
Seit 1602 ist die Stäbelower Kirche eine Filiale von Parkentin.
Seit 1976 gehört sie zur Kirchgemeinde Parkentin-Hanstorf.
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